Medizin+Kunst Ausgabe 4/2015

Prof. Franz Schilke 

Liebe ärztliche Leserinnen und Leser!
Wir stellen in dieser Ausgabe die Frau in der Medizin in den Mittelpunkt unseres Interesses und müssen feststellen, dass heute zwar mehr als 60 Prozent derjenigen, die Humanmedizin studieren, Frauen sind, ihr Anteil in den Führungspositionen allerdings unter 10 Prozent liegt.
Eine Erhöhung dieser Quote wollen zahlreiche Medizinerinnen mit Hilfe einer gesetzlichen Regelung durchsetzen, doch der Wunsch, tatsächlich in Führungspositionen zu arbeiten, ist bei den Frauen bedauerlicherweise deutlich niedriger. Selbst jene relativ wenigen Medizinerinnen, die momentan in Führungspositionen tätig sind, wurden häufig von den jeweiligen Kultusministerien resp. Krankenhausträgern gegenüber den männlichen Kollegen bevorzugt, um auf diesem Wege auch Frauen die Möglichkeit zu verschaffen, Kliniken zu leiten – als eine Art Vorbild für Kolleginnen, sich dort noch mehr einzubringen.
Frauen in der Medizin bevorzugen häufig ein Berufsleben, das ausreichend Zeit für die Familie ermöglicht, suchen deshalb meist Tätigkeiten, die sie nicht total vereinnahmen, wie dies naturgemäß in leitenden Positionen der Fall ist. Bedauerlicherweise bringen sich Männer nach wie vor sehr selten familiär ein und überlassen das Gros der Frau – aber das wäre wiederum ein anderes Thema.
Trotzdem – die Zahl der Berufungen von Frauen als Klinikdirektorinnen oder Chefärztinnen wird von Jahr zu Jahr deutlich höher, auch wenn dies nicht so rasch geht, wie sich das manche wünschen.
Wir haben zu dieser Thematik zwei Ordinarien und zwei Chefärztinnen befragt, deren Beiträge gerade zu dieser Thematik sehr wichtig sind.
Auch in der Kunst dominieren noch immer eindeutig die Männer, wenn es um Ruhm und Ehre geht. Frauen sind zwar an den Akademien als Studierende auch hier in der Mehrzahl, doch die Durchsetzungskraft, Anerkennung zu suchen und zu finden, liegt eindeutig höher bei den Herren der Schöpfung.
Trotzdem – nach Jahrhunderten der Benachteiligung sind Frauen heute auf dem besten Wege, sich Anerkennung zu verschaffen und den Männern endlich Paroli zu bieten und zwar in allen Positionen. Das 21. Jahrhundert steht im Zeichen der Frau – davon bin ich überzeugt!
Auch im Internet sind wir, wie gewohnt, ständig präsent und Sie können uns jederzeit kontaktieren. Mehr als 200.000 Besucher haben sich dort eingefunden, um die vorangegangene Ausgabe von Medizin+Kunst zu lesen, das ist doch ein wirklich großer Erfolg.

Ihr
Prof. Schilke
Prof. Franz Schilke
Herausgeber

Prof. Dr. med. Marion Kiechle

Prof. Dr. med. Kiechle 

Sie ist die erste Frau, die 2000 einem Ruf als Ordinaria für Gynäkologie an der TU München folgte und den Lehrstuhl am Klinikum rechts der Isar übernahm. Wir stellen sie als Könnerin in ihrem Fach vor.

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Der Jungbrunnen

Der Jungbrunnen 

Die Stadt Kronach in Oberfranken nahm den 500. Geburtstag von Lucas Cranach d. J. zum Anlass, um sich auch mit dem berühmten Gemälde des Vaters „Der Jungbrunnen“ auseinander zu setzen.

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Prof. Dr. med. Claudia Bausewein

Prof. Dr. med. Bausewein

Sie leitet seit 2012 als Ordinaria die Klinik und Poliklinik für Palliativmedizin an der LMU München und steht damit dem Interdisziplinären Zentrum für Palliativmedizin im Klinikum Großhadern vor.

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Jeff Koons

Jeff Koons 

Seine Arbeiten zählen zu den teuersten eines lebenden Kunstschaffenden. Für sein Werk „Balloon Dogs“ wurde 2013 im New Yorker Auktionshaus Christie’s der exorbitante Betrag von US $ 58,4 Millionen bezahlt.

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Prof. Dr. med. Brigitte Mayinger

Prof. Dr. med. Mayinger

Als Chefärztin der Medizinischen Klinik II am Helios Klinikum München-West ist Mayinger engagiert tätig. Unter ihrer Leitung arbeiten 16 Ärztinnen und Ärzte, die mit dazu beitragen, die exzellente internistische Versorgung des Großraums München aufrechtzuerhalten.

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Daniel Hemel & Anselm Freytag

Daniel Hemel & Anselm Freytag 

Sie arbeiten im Gleichklang ausschließlich gemeinsam an einem Werk und wollen unter dem Namen „Anselm & Daniel“ in die Kunstgeschichte eingehen. Ob sie künstlerisch zusammen bleiben und das auch menschlich schaffen, wird die Zukunft zeigen.

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Prof. Dr. med. Petra-Maria Schumm-Draeger

Prof. Dr. med. Schumm-Draeger 

Als Chefärztin der Münchner Klinik für Endokrinologie, Diabetologie und Angiologie am Klinikum Bogenhausen gehört sie auch zu den führenden Wissenschaftlern auf diesen Gebieten.

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Balthus

Balthus 

Er hat bereits in den 30-er Jahren die Kunstwelt mit kindlich erotischen Bildern geschockt. Kritiker hielten ihn bisweilen für einen Pädophilen. Trotzdem zahlen Sammler hohe Summen für derartig laszive Darstellungen frühreifer Mädchen.

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Dr. med. Alexander Faupel

Dr. med. Faupel 

Er ließ sich in Alt-Bogenhausen als Kardiologe in einer Privatpraxis nieder, und wir begleiteten ihn redaktionell in den Anfängen seiner ärztlichen ebenso wie unternehmerischen Aufgabe, seine kardiologisch ausgerichtete Facharztpraxis erfolgreich zu führen.

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Alfred Kalden

Alfred Kalden 

Seine delikat gemalten Bilder im Stil des Konstruktivismus zeigen ein formales ebenso wie farbliches Raffinement und sind dadurch einfach schön. Der heute 87-jährige Kunstschaffende hat eine Formensprache entwickelt, die für sich selbst spricht.

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Hinrich Gauerke

Hinrich Gauerke 

Der Münchner Medizinrechtler und Kunstsammler Prof. Alexander Ehlers beschreibt sehr anschaulich seine erste Begegnung mit Hinrich Gauerke vor etwa 28 Jahren in der Galerie Thomas, von dessen Werken er schon damals sehr beeindruckt war.

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Cleff III.

Cleff III. 

Er gehört zu den wichtigsten Porträtisten in der BRD. Für ihn dürfen Anspruch und Wirklichkeit nicht auseinanderklaffen. Wir haben ihn schon mehrfach in Medizin+­Kunst vorgestellt, und seine neuesten Arbeiten begeistern nicht nur uns, sondern auch die Dargestellten.

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Die Schirrens aus Kiel

Eine bekannte Dermatologenfamilie

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Prof. Dr.med. Hans-Jürgen Möller

Prof. Dr.med. Möller 

Als ein Apulisches Musenfest bezeichnete Dr. Klaus P. Richter die Feier zum 70-sten Geburtstag von Hans-Jürgen Möller, der im schönen Italien zahlreiche Gäste aus Medizin und Kunst dorthin einlud. Sie können sich ebenfalls an diesem Fest erfreuen. Wir haben es für Sie festgehalten

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Die Interessanteste Pharmaanzeige des Jahres 2015

Wir zeigen Ihnen das beste Ergebniss – nach Wahl unserer Jury – des Jahres 2015. Auch in diesem Jahr haben sich auf dem Pharmasektor Designer, Medienfachleute und Texter wieder einmal gegenseitig übertroffen, was die prämierte Pharmaanzeige wiederspiegelt.

Neues und Wichtiges aus der Medizin

 

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Impressum

 

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Medizin + Kunst 4/2015

MK-4-15 

Auch dieses Jahr stellen wir Ihnen wieder die gesamte Ausgabe 4/2014 auf medicinebook.de, im geschützten Bereich als, PDF zur Verfügung.

Zur Gesamtausgabe: medicinebook.de